Der Naturpark Obere Donau erhält 87.000 Euro aus den Mitteln der Privatlotterie „Glücksspirale“
In seiner gestrigen Sitzung (am 22. Januar 2026) hat der Ausschuss für Finanzen des Landtags von Baden-Württemberg der Verwendung von 750.000 Euro aus den Erträgen der Privatlotterie „Glücksspirale“ durch die Naturparke im Land zugestimmt. Der Sigmaringer Landtagsabgeordnete Klaus Burger sagte dazu: „Es ist sehr zu begrüßen, dass der Finanzausschuss einen großen Betrag aus der Privatlotterie ‚Glücksspirale‘ für unsere Naturparke freigegeben hat. Mit diesen Mitteln können wir unsere wunderschönen Naturparke weiter fördern und sichern zugleich, dass sie auch in Zukunft für Menschen, Tiere und die Natur insgesamt erhalten bleiben und weiterentwickelt werden können. Das ist eine starke Botschaft für den Schutz unserer Umwelt und für die kommenden Generationen!“
Die Mittel verteilen sich auf herausragende Projekte im ganzen Land. Für den Naturpark Obere Donau sind 87.000 Euro vorgesehen. Unter anderem sollen damit Faunistische Erhebungen auf Feuchtwiesen, Magerrasen und FFH-Mähwiesen des Landschaftserhaltungsverbandes Tuttlingen und die Betreuung des Schaukräutergartens Inzigkofen im Jahr 2026 des NABU Sigmaringen unterstützt werden, der die Besucher über Pflanzen im Garten oder über einen naturnahen Garten informiert.
Die Naturparke umfassen naturnahe Landschaften, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete auf über 36 Prozent der hochwertigsten, sensibelsten Flächen Baden-Württembergs. Dafür bringen sie Naturschutz, Erhaltung des kulturellen Erbes im ländlichen Raum und Naturnutzung in Einklang. Sie sind dabei Modellregionen unter anderem für nachhaltige Regionalentwicklung in den Bereichen Natur- und Landschaftsschutz und Regionalvermarktung. Also eine Win-Win-Situation.
Hintergrund:
Die Erträge der Privatlotterie „Glückspirale“ von rund 3,3 Millionen Euro gehen an das Land und werden für den Natur- und Umweltschutz eingesetzt. Weitere Mittel gehen außer an die Naturparke an die Stiftung Naturschutzfonds für dortige Projekte (1,1 Millionen Euro), die Abfall- und Kreislaufwirtschaft (230.000 Euro), die BNE Umsetzungsstrategie 2030 (927.475 Euro) sowie das Ehrenamt und an das bürgerschaftliche Engagement (90.000 Euro).
